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DEFAULT : Kölnische Rundschau vom 11.07.2017
11.07.2017 11:46 ( 493 x gelesen )

Schauerliche Szene in der Wolfsschlucht

Frauenchor Brühl, Männerchor Kierberg und MGV Dansweiler boten den "Freischütz"

VON HANNA STYRIE



BRÜHL. Diesen Abend werden die zahlreichen Mitwirkenden und die Zuhörer so schnell nicht vergessen: Die konzertante Aufführung von Carl Maria von Webers romantischer Oper "Der Freischütz" unter der Leitung von Michael Wülker ging weit über das hinaus, was der Frauenchor Brühl, der Männerchor Brühl-Kierberg und der MGV Dansweiler bisher geleistet haben.

Eine monatelange intensive Probenzeit lag hinter dem ambitionierten Dirigenten und den Sängerinnen und Sängern, die durch einen eigens gegründeten Projektchor verstärkt wurden. Der tosende Applaus nach der zweieinhalbstündigen Veranstaltung im ausverkauften Audimax der Fachhochschule des Bundes ließ alle Anstrengungen vergessen. Großen Anteil am Erfolg hatte die mit Profi-Musikern besetzte Kammerphilharmonie Europa, die bereits bei der Ouvertüre mit feinsinniger Gestaltung und respektablen Soli glänzte. Dazu gesellten sich ein stimmlich bestens aufgelegtes Solistenquartett und Micka Berboth, der als Sprecher in die Rolle des wilden Jägers Samiel geschlüpft war.

"Der Freischütz" wartet mit volkstümlichen Chören und zu Herzen gehenden Arien auf, verbreitet aber streckenweise auch eine geheimnisvolle, beängstigende Atmosphäre, wenn sich der vom Pech verfolgte Jägersbursche Max an den dämonischen Kaspar ausliefert und mit ihm Freikugeln gießt, weil er die Försterstochter Agathe für sich gewinnen will.

Tenor Norbert Conrads als Max und Bass Christoph Scheeben als Kaspar prunkten mit tragfähigen, fundierten Stimmen von großer Durchschlagskraft. Scheeben gab sich angemessen teuflich in dem Lied "Hier im ird'schen Jammertal" und war sehr präsent in der Arie "Schweig, damit dich niemand warnt", die vom Orchester effektvoll begleitet wird.

Conrads verlieh den Ängsten des Jägersburschen bannenden Ausdruck in der Arie "Nein, länger trag ich nicht die Qualen". Als Agathe und Ännchen bezauberten die Sopranistinnen Isabelle Razawi und Julia Kamenik mit großem Gefühlsreichtum und innigem Gesang.

Ein Paradestück ist die berühmte Wolfsschlucht-Szene, deren Schauerstimmung das Orchester unter Michael Wülkers animierendem Dirigat packend und detailreich zum Ausdruck brachte.

Im dritten Akt haben dann die Chöre ihre großen Auftritte. Leicht und beweglich gestaltete der Frauenchor das Lied der Brautjungfern "Wir winden dir den Jungfernkranz", die Männer profilierten sich beim Jägerchor "Was gleicht wohl auf Erden".

Michael Wülker hielt die Zügel fest in der Hand und koordinierte souverän Orchester, Chöre und Solisten, die ihre anspruchsvollen Aufgaben trotz drangvoller Enge und drückender Schwüle bravourös bewältigten.


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