*
header

 
  
  
Frauenchor Brühl
1990 e.V.
 

Menu
Home Home
Über uns Über uns
Chorleiter Chorleiter
Vorstand Vorstand
Chronik Chronik
Mitglied werden Mitglied werden
Veranstaltungen Veranstaltungen
Presseberichte Presseberichte
Fotogalerie Fotogalerie
Kontakt / Fördern Kontakt / Fördern
Kontaktformular Kontaktformular
Fördern Fördern
Links Links
Impressum Impressum
DEFAULT : Kölnische Rundschau vom 10.12.2013
10.12.2013 14:42 ( 2718 x gelesen )

Weihnachtsfreuden besungen

Frauenchor Brühl erfreut mit Konzert im Advent

von ULRIKE WEINERT



Brühl. "Wir laden Sie ein, in unserem Konzert zur Ruhe zu kommen, um dann kräftig mitzusingen." Munter begrüßte die Vorsitzende des Brühler Frauenchores, Waltraud Rühl, das Publikum in der ausverkauften Galerie am Schloss.

Die 37 Sängerinnen eröffneten ihr Programm voller advent- und weihnachtlicher Lieder mit "Winter, Winter" des zeitgenössischen Musikers Stefan Bothur. Dessen Anfangszeilen "...kalter Gesell, ach, wie weicht der Tag so schnell" malten das Bild von der frühen Dunkelheit und dem rauen Wetter draußen. Aber nicht lange klirrte die eisige Zeit im Gesang. Der Frauenchor ließ auch in den anderen Adventsliedern die wärmende Botschaft folgen. Die Geburt von Jesus Christus im Stall von Bethlehem bejubelten die Sängerinnen besonders herrlich lyrisch in der Vertonung von Christina Rossettis Gedicht "In the bleak mid-winter" aus der Mitte des 19. Jahrhunderts durch Colin Mawby. Engelsgleich klangen die hohen Stimmen und wurden warm eingefärbt von den Altistinnen. Ebenso schöne Harmonien gestaltete der Frauenchor in dem irischen Lied "Down by the Salley gardens".

Ein Forum für den Nachswuchs

Für den Mitsingblock war ein Textfaltblatt vorbereitet. Gerne stimmte das Publikum ein in bekannte Weihnachtslieder wie das aus der Schweiz stammende ursprüngliche Sternsingerlied "Es ist für uns eine Zeit angekommen", "Es kommt ein Schiff geladen", "O Heiland, reiß die Himmel auf" aus dem Rheinischen Gesangsbuch und die 1599 entstandene Kölner Weise "Es ist ein Ros entsprungen" in einem Corsatz nach Michael Praetorius.

Nicht zum ersten Mal bot der Frauenchor bei seinem Weihnachtskonzert herausragenden jungen Schülerinnen und Schüler eine Bühne. Der neunjährige Robert Stangenberg und die zehnjährige Sarah Moritz spielten das Allegro molto für Klavier und Violine aus der Sonate D-Dur von Franz Schubert. Die beiden zwölfjährigen Geigerinnen Isabel Schmitz und Christine Zingerle interpretierten Wiener Sonatinen von Mozart. Robert verzauberte mit dem "Schwan" von Camille Saens-Saint auf der Viola.

Dabei begleitete der Leiter des Frauenchores seit 2011, der Brühler Kirchenmusiker Michael Wülker, den kleinen Bratschisten auf dem Fllügel, so wie auch alle Gesangsdarbietungen des Abends. Gebannt hörten die Konzertbesucher Sarah Moritz' Spiel eines Nocturne von Frederic Chopin zu und applaudierten sehr lange.

Welch akribisch arbeitender Chorleiter Wülker ist, wurde spätestens deutlich bei den modernen geistlichen Liedern des derzeit wohl erfolgreichsten zeitgenössischen britischen Kirchenmusikers John Rutter. "Love came down at Christmas", "For the beauty of the earth" und "Angels Carol". Rutter verlangt Höhen von den Sopranistinnen, Ausdrucksstärke vom Alt und präzisen versetzten Einsatz der Stimmen. All diese Herausforderungen meisterte der Frauenchor in strahlender Klarheit.

Ein reizvoller Programmpunkt war die Gegenüberstellung von "Joy to the world" und "Tochter Zion". Beide Kompositionen stammen aus der Feder des deutsch-englischen Barockmusikers Georg Friedrich Händel. In beiden Ländern sind die jeweiligen Lieder außerordentlich populär.

Den gesungenen englischen Weihnachtswunsch "We wish you a merry Christmas" wiederholte der Frauenchor als Zugabe für den Heimweg seines Publikums.


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
MitgliedIm


Mitglied im

DEUTSCHER CHORVERBAND

Deutscher Chorverband (Berlin)


CHORVERBAND NRW(Dortmund)


Sängerkreis Rhein Erft

Sängerkreis Rhein-Erft

 


Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail