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DEFAULT : Kölner Stadtanzeiger vom 10.12.2013
10.12.2013 13:48 ( 2307 x gelesen )

Lieder aus vielen Kehlen

FRAUENCHOR Brühler Sängerinnen widmeten sich in der Galerie am Schloss dem Winter und dem Advent

VON CLAUDIA VALDER-KNECHTGES



Brühl. Es hat Tradition, das Adventskonzert des Frauenchores Brühl. In der Galerie am Schloss waren Sitzplätze wieder Mangelware, als die Frauen mit ihrem Dirigenten Michael Wülker das Podium füllten.

Der Chorleiter gab vom Flügel aus die klangvolle Begleitung, während die Frauen, mit Moderationen verschiedener Choristinnen, ein Programm vortrugen, das Winter, Advent und Weihnachten zum Thema hatte. Besonders hübsch ist die Idee, das Publikum bei beliebten Adventsliedern mitsingen zu lassen. Singen macht nun mal in einer großen, volltönenden Gruppe mehr Spaß als allein.

So erschallten "Es ist für uns eine Zeit angekommen", "Es kommt ein Schiff geladen" und "O Heiland, reiß die Himmel auf" von Friedrich Spee und "Es ist ein Ros entsprungen", die letzteren alte rheinländische oder Kölner Lieder, aus vielen Kehlen.

Klangvolle Chorsätze, wie "Down by the Salley Gardens", eine irische Weise, oder das beliebte englische Lied "We wish you a merry chrismas" und "Joy to the World" (Händel) sowie das  amerikanische "For the beauty of the earth" zeigten den Chor als anglophil, was angesichts der herrlichen Vielfalt fröhlicher englischer Weihnachtslieder nur zu begrüßen ist.

Dass man auf der Insel Weihnachten anders feiert als hierzulande, mehr ausgelassen als besinnlich, ist musikalisch gesehen eine schöne Bereicherung.

Andere Stücke des allgegenwärtigen zeitgenössischen englischen Chorkomponisten John Rutter ("Love came down at Christmas" und zum Abschluss sehr schmeichelnd "Angels Carol" und von John Wiegand ("Ave Maria") vermehrten den Anteil englischsprachiger Lieder noch.

Aber auch die Muttersprache kam bei Liedern wie "Tochter Zion" (Händel), "Engel haben Himmelslieder" und dem anspruchsvollen Reger-Stück "Mariä Wiegenlied" nicht zu kurz - drollig nur, dass Regers Lied mit zungenbrecherischem englischem Titel "The virgin's slumber-song" angesagt wurde.

Zur Auflockerung hatten die Frauen vier Kinder der Musikschule eingeladen, die allerliebst musizierten: der kleine Robert Stangenberg (9) spielte auf Geige (Schubert-Sonatine) und Bratsche (Saint-Saens' "Schwan"). Isabel Schmitz und Christiane Zingerle als Geigen-Duo (Mozart) und Sarah Moritz am Flügel (Begleitung und Solo: Chopin).

Schön, dass dem Nachwuchs dieses Podium geboten wird.


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