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Frauenchor Brühl
1990 e.V.
 

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DEFAULT : Kölner Stadtanzeiger vom 20.11.2012
21.11.2012 15:36 ( 2645 x gelesen )

Hörbare Freude am Singen


KONZERT  Der Frauenchor Brühl präsentierte sich besinnlich und feierlich

VON CLAUDIA GROSSE

Brühl. Der Frauenchor Brühl 1990 hatte es sich nicht leicht gemacht, als er am Sonntagnachmittag zum Konzert am Volkstrauertag in die Brühler Schlosskirche St. Maria von den Engeln eingeladen hatte. Denn unter dem Titel "Für Frieden und Freiheit" stand ein anspruchsvolles Repertoire im Programm - angefangen von barocken Werken von Giovanni Battista Pergolesi und Johann Sebastian Bach bis hin zu moderneren von Gabriel Fauré und John Wiegand. Einen programmatischen Glücksgriff hatten die 40 Frauen unter Leitung von Kirchenmusiker Michael Wülker getan, indem sie das Konzert mit populärer, ergreifender Instrumentalmusik anreicherten. So wurde der Nachmittag mit dem Adagio g-Moll von Tomaso Albinoni (später beareitet von Remo Giazotto) eröffnet - ein gelungener Einstieg, zählt dieses Werk doch nicht umsonst zu dem Bekanntesten, was die "Klassische" Musik hervorgebracht hat. Für diesen Ohrwurm und für weitere Intermezzi hatte Wülker eine Streichquartettbesetzung zusammengestellt, die dem Chor außerdem begleitend zur Seite stand.

Schöner Klang

Mit Auszügen aus Pergolesis "Stabat Mater" für Sopran, Alt, Streicher und Basso Continuo nahm diese Zusammenkunft dann ihren Anfang. Das war zugleich eines der Hauptwerke des Konzerts. Mit schönem Chorklang, ausgefeilter Dynamik, wobei es leider häufig bei der Intonation haperte, gaben sich die Frauen diesem Requiem der Muttergottes für ihren gekreuzigten Sohn hin - untermauert vom instrumentalen, manchmal arg zurückhaltenden Klangteppich und auch nicht frei von Unstimmigkeiten im Zusammenspiel mit dem Chor. Mit Bachs "Air" aus der Orchestersuite Nr. 3 und damit einem weiteren Meisterwerk der Barockmusik ging es dann in der Streichquartettbesetzung weiter. Katharina Storck, Anna Kaiser (Violine), Vanja Tantikova (Viola) und Raphael Sacher (Violoncello), die zum Teil in renommierten Orchestern angestellt sind, bewiesen hier, dass sie sich auch solistisch nicht verstecken müssen. Teile aus Gabriel Faurés "Messe basse" waren der weitere Leuchtpunkt des Chorkonzerts. Damit verließ man zugleich die barocke Epoche und wies den Weg in ein wahrhaft klug, stimmig und dabei angenehm vielseitig zusamengestelltes Programm. Dass es nicht zuletzt der große Spaß am Singen ist, der die Frauen zusammen und aufs Konzertpodium bringt, war in jeder Minute zu spüren. Und so sprang auch der Funke aufs Publikum über. Im Kanon "Dona nobis pacem" wurde diese Freude dann besonders offenbar - und jeder Ton stimmte. Mit John Wiegands "Ave Maria" ging ein besinnliches, feierliches Konzert in der wunderschönen Kulisse und Akustik der Schlosskirche zu Ende.


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